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Bremensien

Heute ist der 6. Januar, Heilige Drei Könige. Und in Bremen ist dies der Tag, an dem alljährlich die Bremer Eiswette stattfindet.

Dieser Brauch ist 1829/30 aus einer Wette unter Freunden entstanden und findet heute noch statt. Es geht um die Frage, ob die Weser 'steiht' (steht, also zugefroren ist) oder 'geiht' (geht). Festgestellt wird dies, in dem ein Schneider, 99 Pfund schwer, mit einem heißen Bügeleisen bewaffnet, versuchen muß, trockenen Fußes auf die andere Weserseite zu kommen. Früher war dies eine entscheidende Frage, als der Fluß noch ein wichtiger Verkehrsweg war.

Inzwischen ist der Brauch eigentlich überflüssig geworden. Seit vielen Jahren ist der Flußlauf verändert, so das auch Salzwasser in die Weser gelangt. Somit friert der Fluß in Bremen nie zu. Aber trotzdem dient die Eiswette einem gutem Zweck. In ein paar Tagen findet in Bremen dann auch das dazugehörige große Festessen statt. Und alles, was rund um die Eiswette an Spenden eingenommen wird (eben auch bei dem Essen), geht an die 'Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger' (DGzRS), die ihren Hauptsitz in Bremen hat. Als Dankeschön sorgt dann ein Rettungskreuzer der Gesellschaft, bzw. sein Tochterboot, dafür, daß der Schneider nicht schwimmen muß.

Wer sich genauer für diesen etwas skurilen Brauch interessiert, auch für das ganze drumherum, die Eiswette hat sogar ihre eigene Homepage

Mein Arne ist wie üblich heute nach Bremen gefahren und hat den Samstag dazu genutzt, sich das alles mal anzuschauen. Ein paar Fotos hat er mitgebracht und er war so lieb, mir zu erlauben, Euch einige davon hier zu zeigen.


Vorgeplänkel
Der Schneider zieht über die Bremer Politik des vergangenen Jahres her. Man sieht die Honoratoren und die Heiligen drei Könige, eine Waage steht da irgendwo auch noch



Der Schneider geht, seines Amtes zu walten
...und wird auch schon erwartet



„De Werser geiht!"
Der Schneider auf dem Tochterboot des DGzRS-Kreuzers, in der Hand das Bügeleisen und eine Doppelmagnumflasche Eiswettkorn



Der Schneider fährt über den Fluß
Er selber fährt auf dem Tochterboot 'Ströper', dahinter liegt der Kreuzer 'Theo Fischer'
6.1.07 17:47
 



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