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Bianca im Spielzeugland

Seit gestern habe ich ein vollständiges neues Spielzeug: Konnte ich am Donnerstag einen Wollwickler beim Hermes-Shop abholen, kam gestern noch eine Wollhaspel dazu. Zwar nicht schön aus Holz, aber trotzdem sehr fein und nützlich - wenn die Haspel denn gelassen wird...

Gleich der erste Haspelversuch scheiterte nämlich am 'Drachenblut', einem Strang von Kirsten Handgefärbt. Er war schlicht und ergreifend viel zu groß. Der 'Dschinn' aus der gleichen Quelle erwies sich als besser, und mit ihm begann ich also meine ersten Wollwickelversuche...


Aufgebaut hatte ich alles an meinem Bügelbrett. Zum einen habe ich so ordentlich Platz, kann das Brett so stellen, daß ich mich zum Wickeln setzen kann (wobei ich gestehen muß, daß ich darauf erst danach gekommen bin...) und außerdem bin ich mir doch recht sicher, mein Arne wäre nicht so glücklich gewesen, würde ich die beiden Teile andauernd an unseren schönen Küchentisch klemmen, abgesehen davon, daß dessen Platte sehr dick ist, ich glaube, den Wollwickler bekäme ich da gar nicht dran.

Hinten auf dem Foto also die Haspel mit dem 'Dschinn', davor schon etwas davon gewickelt. Im Vordergrund liegt der unglückliche 'Drachenblutstrang' und auf dem Brett noch die 'Rose des Morgenlandes'.


Und hier ist er nun, mein erster gewickelter Strang. Perfekt ist er noch nicht, Übung macht den Meister. Beim Abziehen des Strangs arbeite ich jetzt sehr vorsichtig mit beiden Händen.


Hier ist die Ausbeute des gestrigen Abends. Noch einmal der 'Dschinn', die verunglückte 'Rose des Morgenlandes' und ein Strang Uru-Wolle, den ich bereits geknäult und jetzt noch mal umgewickelt habe.
Die Rose hat es mir sehr schwer gemacht, dabei durfte ich einiges lernen. Zum einen war auch dieser Strang zu groß, nicht so schlimm wie das 'Drachenblut', aber doch so, daß ich etwas improvisiert habe. Dadurch war das Abwickeln schwierig und ich mußte die Haspel oft im Auge behalten. Nicht gut, gar nicht gut.
Irgendwann verrutschte der Faden am Wickler und drehte sich unterhalb der Spule so fest, daß ich schließlich abschneiden mußte. Wolle wickeln geht also nur bei starker Aufmerksamkeit auf den Wickler (also auch nix mit Fernsehen nebenbei ) und man muß unbedingt aufpassen, daß der Faden gespannt bleibt. Zu große Stränge werde ich jetzt auch vorher Knäulen, auch wenn das doppelte Arbeit ist.

Danach habe ich dann noch das 'Drachenblut' in der Küche geknäult. Und war schließlich hundemüde.

Heute habe ich dann fleißig weitergewickelt. Erst ein paar Restknäulchen zu Konen, das ging sehr gut und dann habe ich mich erst mal über das 'Drachenblut' hergemacht. Das Knäuel war etwas widerspenstig, wahrscheinlich ist die Kone deshalb ein bißchen verunglückt (Hm, was soll man auch von Drachenblut erwarten ), aber dafür hat es danach dann richtig Spaß gemacht.

Alle anderen Stränge paßten perfekt auf die Haspel und ließen sich wunderbar abwickeln. Die Handgefärbt-Stränge 'Seebär', 'Kleiner Tintenfisch' und 'Wilde Wolle' waren im Nu fertig, bei den beiden Uru-Strängen dauerte es etwas länger, weil die Stränge eine hohe Meterzahl haben. Dafür mochte der Wickler die dünne Wolle sehr gerne, die sind am Saubersten geworden.


Auf dem Foto sieht man in der hinteren Reihe von links 'Kleiner Tintenfisch', 'Wilde Wolle', 'Drachenblut' und 'Seebär', davor die zwei Konen aus den Uru-Strängen. Bei der linken habe ich mich nicht vertan, den Strang habe ich zweimal gekauft.
6.1.07 17:42
 



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